Zertifizierungskriterien:

Die Zertifizierung beinhaltet die fünf Bereiche:

  • Materialien
  • Materialkreislaufführung
  • Energie
  • Wasser
  • Soziale Verantwortung

Materialien:

Alle Inhaltsstoffe eines Produktes müssen bekannt sein, d.h. alle Chemikalien sind anhand ihrer Chemical Abstracts Service-Nummer (CAS-Nr.) identifiziert. Diese werden von EPEA mit Hilfe der Chemikalienbewertung auf ihre toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften hin bewertet.

Materialkreislaufführung:

Das Produkt wird im technischen oder biologischen Kreislauf geführt bzw. ein Plan zur Umsetzung ist definiert (abhängig von der Zertifizierungsstufe). Die Kreislauffähigkeit des Produktes bzw. der daraus bestehenden Nährstoffe wird mittels des so genannten „Kreislauffähigkeitsindexes“ veranschaulicht. Die Werte des Indexes liegen zwischen 0 und 100.

Energie:

Der Energieverbrauch und der Anteil erneuerbarer Energien innerhalb der Produktion werden erfasst. Ziel ist eine Versorgung mit 100% erneuerbaren Energien.

Wasser:

Das betreffende Unternehmen verpflichtet sich zu Grundsätzen über einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Ziel ist, ein Wassermanagement und Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität so zu etablieren, dass schließlich die Wasserqualität nach der Nutzung besser ist als vor der Nutzung.

Soziale Verantwortung:

Das betreffende Unternehmen verpflichtet sich zu sozialen Grundsätzen und lässt dies ggf. (abhängig von der Zertifizierungsstufe) durch eine dritte Partei bestätigen.