Machbarkeitsstudien, Umweltbewertungen und Gutachten

Bewertung von Altlasten

Altablagerungen und Altstandorte, durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit entstehen, werden nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz als Altlasten bezeichnet. Die Ursachen hierfür können in einer unsachgemäßen Behandlung, Lagerung oder Ablagerung von Abfällen und dem unsachgemäßen Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen liegen. EPEA führt Bewertungen von Altlasten durch, um das Gefährdungspotential für Grundwasser, Oberflächenwasser, Boden, Luft und den in der Umgebung lebenden Menschen zu ermitteln.

Umweltverträglichkeitsbericht

Im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung wird eine Analyse durchgeführt, die ein potentielles Projekt (bspw. geplante Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen) hinsichtlich der Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Kulturgüter untersucht. Der daraus abgeleitete Bericht ermöglicht in der Planung und Umsetzung die richtigen Weichen zu stellen und negative Einflüsse zu minimieren. Umweltverträglichkeitsstudien werden zudem auch genutzt, um die Öffentlichkeit zu Informieren und ggf. durch Eingaben am Planungsprozess zu beteiligen. Durch eine erhöhte Transparenz und Einbindung der Öffentlichkeit in den Entscheidungsprozess kann so zur Akzeptanz des betreffenden Projekts beigetragen werden oder dieses aufgrund negativer Auswirkungen bereits im Vorfeld als nicht empfehlenswert bewertet werden.

Bewertung von Technischen Anlagen

EPEA bietet an, technische Anlagen wie bspw. Kompostieranlagen oder Abfall- und Abwasserbehandlungsanlagen auf ihre Umweltverträglichkeit zu prüfen. Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt (u.a. Flächennutzung, Biodiversität) entlang der Lieferkette sowie die Stoff-, CO2- und Wasserkreisläufe betrachtet.  Darüber hinaus werden das Anlagenkonzept sowie die Anlagenkomponenten hinsichtlich der eingesetzten Materialien, der Umweltverträglichkeit während der Nutzung sowie der Recyclingfähigkeit der Materialien nach der Nutzung untersucht. Dabei kann die Analyse auch soweit verfeinert werden, dass diese sich an den Cradle to Cradle Prinzipen orientiert.

Machbarkeitsstudien

Für Unternehmen bietet EPEA Machbarkeitsstudien hinsichtlich einer zirkulären Wertschöpfung nach dem Cradle to Cradle® Designkonzept an. Untersucht werden dabei die organisatorische Umsetzung, die zu erwartenden Kosten, die technische Machbarkeit bezüglich kreislauffähiger Produkte, die verfügbaren Ressourcen sowie die zeitliche Umsetzung. Aus diesen Informationen lässt sich ein Status Quo aus Cradle to Cradle-Perspektive abbilden, in dem sich das Unternehmen im Hinblick auf Produktionsprozesse und das Stoffstrommanagement befindet. Die Machbarkeitsstudie kann bei der Ausrichtung auf ein Produkt durch den C2C QuickScan für Produkte eingeleitet werden.

Messung und Bewertung von Außen- und Innenraumluftqualität

Die Menschen in Deutschland verbringen den größten Teil ihres Lebens in Innenräumen, nicht immer hat jedoch die Innenraumluft eine Qualität, die der menschlichen Gesundheit zuträglich ist. Verschiedene Quellen können die Qualität der Innenraumluft durch Schadstoffemissionen nachteilig beeinflussen, wie z.B. Bauprodukte, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände, die chemische Stoffe meist kontinuierlich freisetzen können. Die Problematik von Feinstaub und Toxinen wird in Büros, Wohn- und Freiräumen meist vernachlässigt. EPEA bietet daher die Messung und Bewertung von Außen- und Innenraumluftqualität an. Beim Auftreten von Schadstoffen führen wir eine Ursachenanalyse durch und versuchen die Quellen zu identifizieren. Zudem schlagen wir Maßnahmen vor, wie die Innenraumluft verbessert werden kann. 

Lebenszyklusanalyse

Um konkrete Umwelteinflüsse aus jeder Phase eines Produktlebens bewerten zu können, werden die auf den ISO-Normen basierenden Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment – LCA) durchgeführt. Als klassisches „Nachhaltigkeitsinstrument“ bieten LCAs einen Überblick darüber, welche negativen Einflüsse durch die Herstellung und Nutzung von Produkten entlang der Lieferkettet entstehen. Mithilfe von LCAs kann somit herausgefunden werden, an welcher Stelle am einfachsten Verbesserungen bei Produkten im Hinblick auf Umwelteinflüsse erreicht werden können. Verschiedene Produkte können dabei verglichen werden. Zudem können LCAs im Laufe eines Optimierungsprozesses „messen“ in welchem Maße sich die Einflüsse verringert haben.

LCAs erfordern in der Regel einen größeren Aufwand zum Erreichen verlässlicher Ergebnisse. Nutzen und Aufwand sollten daher vor Beginn abgewogen werden. Unter Umständen empfiehlt sich auch erst eine Voranalyse bspw. im Rahmen eines QuickScans oder eines Quality Statements.

Beratung zum Erreichen der Sustainable Development Goals

Die in 2016 von den Vereinten Nationen definierten Sustainable Development Goals (SDGs) umfassen einen holistischen Nachhaltigkeitsansatz, der auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene im Rahmen der UN Agenda „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ implementiert werden soll. EPEA berät Wirtschaft und Politik bei der Erreichung dieser 17 Ziele, welche u.a. ein gesundes Leben für alle, sauberes Wasser, eine erneuerbare Energieversorgung, nachhaltige Städte und eine verantwortungsvolle Produktionsweise anstreben. Wir beraten Sie im Rahmen von Workshops, beim Aufsetzen von RoadMaps und der Implementierung durch innovative Projekte. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/

Beratung von Bauproduktherstellern und Bewertung von Baumaterialien

Die Komplexität bei der Auswahl der richtigen Baustoffe und -materialien nimmt aufgrund der großen Vielfalt der Materialien und den rechtlichen Regelungen stetig zu. Für Bauprodukte wie Beton, Dämmstoffe oder Holzbaustoffe gelten auf nationaler wie auch europäischer Ebene diverse Vorschriften. Der Schadstoffgehalt und die Schadstoffemissionen stehen (u.a. nach REACH-, Biozid-, POP, oder Decopaint-Verordnung) bei Bauprodukten besonders im Fokus. Durch die Bewertung von Baumaterialien ermöglicht EPEA die Auswahl der richtigen Baustoffe hinsichtlich der verwendeten Inhaltsstoffe sowie einer möglichen Rezyklierbarkeit, sodass heute sowie zukünftig die Grundlage für eine umweltfreundliche Beschaffung im Bausektor gebildet wird.

Schulung von Architekten

Cradle to Cradle ist die perfekte Innovationsplattform um die Gebäude der Zukunft zu gestalten, negative Auswirkungen zu beseitigen und den immensen Ressourcenverbrauch der Bauwirtschaft zu stoppen indem man die Materialien und Produkte dauerhaft als Wertstoff erhält. Dazu werden in Gebäuden bevorzugt Materialien verwendet, die in der Bio- und Technosphäre erhalten bleiben, somit als Ressource dienen und deren Auswirkungen positiv für den Menschen und die Umwelt sind. So entwickeln wir eine bebaute Umwelt, die die Natur zum Vorbild hat. EPEA bietet Schulungen für Architekten an, die sich diesem Leitbild verbunden fühlen und mit dem Cradle to Cradle-Designkonzept positive Innovationen in den Bereichen Bau und Architektur verstärkt umsetzen und integrieren möchten. Auch Gebäudelabels wie die DGNB Zertifizierung werden dabei einbezogen. Weitere Informationen zu Cradle to Cradle im Bau finden Sie hier.


Für weitere Informationen zu unserem Leistungsangebot kontaktieren Sie uns gerne unter: business@epea.com